Russlandhilfe

H I L F S T R A N S P O R T

Hilfstransport nach Russland vom 6. bis 15. Sept. 2005

 

Zum dritten Mal war die Abteilung Humanitäre Hilfe in Briansk (Russland).

Der Vorstand Abteilung hatte beschlossen, für 30 bedürftigen Familien, häufig allein erziehende Mütter mit behinderten Kindern, Lebensmittelpakete zu übergeben. Hierfür hatten wir 300,00 € aus Spendenmitteln bereit gestellt. Die Kinder besuchen die 31. Schule in Briansk. Die Direktorin wurde gebeten, Familien die der Hilfe bedürfen, auszusuchen. Bei Durchsicht ihrer Unterlagen und durch Kenntnis der persönlichen Verhältnisse der Familien der Schüler wurde nachgefragt, ob die Möglichkeit der Förderung auch für 45 Kinder bestände. Das Geld hat schließlich auch für 45 Lebensmittelpakete ausgereicht.

 

Die Schule vermittelt lebenspraktische aber auch handwerkliche Fähigkeiten. Es wird versucht, die jungen Menschen im Anschluss an die Schule in Arbeit zu vermitteln, häufig als Hilfsarbeiter/innen.

Ziel ist es, die Fertigkeiten der älteren Schüler nach ihren individuellen Fähigkeiten im handwerklichen Bereich auszubauen. Es scheitert jedoch oft daran, dass keine Werkzeuge zur Verfügung stehen. Es gibt zwar eine Lehrkraft für den Werkunterricht, aber die Ausstattung für einen weiteren Werkraum konnte wegen fehlender Geldmittel bisher nicht vorgenommen werden. Es ist nur ein Werkraum vorhanden, der es erlaubt mit Holz zu arbeiten. Der neue Werkraum soll aber die Möglichkeit eröffnen, mit anderen Werkstoffen wie z.B. Metall umzugehen. Der Unterricht kann deshalb zur Zeit nur in einem bescheidenen Maße durchgeführt werden.

 

Da wir die Lebensmittel im Großhandel kaufen konnten und als Spende der Inhaberin einen Nachlass erhielten, blieb noch Geld übrig, um Werkzeug als Unterrichtsmaterial zu kaufen. Zwar konnten nicht alle Wünsche des Lehrers erfüllt werden, jedoch war die Freude über unseren bescheidenen Anteil groß. Die Möglichkeiten für die Unterrichtsgestaltung wurden wesentlich verbessert.

Im Frühjahr 2006 werden wir wieder nach Briansk fahren, um die Schule aber die die Familien zu unterstützen.

Manfred Golz